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Riva Glossar
Arbeitswert

kurz: AW

Arbeitswerte beschreiben die benötigte Abarbeitungszeit einer Tätigkeit in Minuten. Also die Zeit die ein durchschnittlich geübter Mitarbeiter benötigt, um das Arbeitsergebnis zu erreichen.

Beispiel:
Wenn ein Mechaniker eine Stunde benötigt, um eine Reparatur durchzuführen, so beträgt der Arbeitswert dieser Tätigkeit 60 Minuten.

Erstellt am: 24.07.2007

Best Practice
ist ein Begriff aus der angloamerikanischen Betriebswirtschaft und bildet im unternehmerischen
Alltag oft die Begründung für das Vorgehen oder Handlungen.

„Best Practice“ steht für das Vorgehen nach bewährten und kostengünstigen Verfahren,
sowie die Verwendung von praktisch etablierten und erprobten technischen Systemen und Geschäftsprozessen.
Mit dem Utility Film wird eine Lösung angeboten, welche die Bestrebung nach „Best Practice“ fördert. Sowohl in der Dokumentation und Aufbereitung von Wissen, als auch bei der Prozessoptimierung kann der Utility Film im Bereich
„Best Practice“ einen erheblichen Beitrag leisten.
Bereits bei den Kameraaufnahmen für einen Utility Film findet eine Überprüfung des Produktionsprozesses statt. Nur die effektivsten, besten Handlungsschritte werden aufgezeichnet und als Best Practice archiviert.

Weitere Infos bekommen Sie hier bei Wikipedia

Erstellt am: 13.05.2008

Bildqualität

Je nach Anwendungszweck, gliedert sich die Bildqualität bei Utility Filmen generell in sechs Stufen:

  • Funktional
  • Naturalistisch
  • Fokussierend
  • Ökonomisch
  • Ästhetisch
  • Imagefördernd

Die Bildqualität bei Utility Filmen umfasst ein Spektrum von Handy-Filmaufnahmen bis hin zum imagefördernden Industriefilm.

Erstellt am: 25.08.2007

Didaktische Effektivität
Die didaktische Effektivität schließt nicht nur die intuitive Erfassbarkeit von Utility Filmen ein, sondern auch den didaktischen Sinn eines UFs.

Folgende Kategorien der Effektivität gibt es bei Utility Filmen:

  • Lernen nicht erforderlich (nur Anleitung zum "Nachahmen")
  • Nachvollziehbar (wiederholte Handlung auch ohne Anleitung möglich)
  • Verstehbar (inhaltliche Zusammenhänge werden verstanden)
  • Übertragbar (Inhalte können auf andere Zusammenhänge übertragen werden)
  • Lernen mit Vermittlung von Hintergrundwissen
  • Exploratives Lernen

Erstellt am: 17.01.2008

Didaktisches UF Design

Das Didaktische UF (Utility Film) -Design umfasst die grundlegensten Faktoren eines Lehr- und Lernprozesses von der Planung bis zur Usability. Dazu gehört die Berücksichtigung der Lernumgebung, der Lernende und die Wirksamkeit des Gelernten.
Das Didaktische UF Design gibt vor, wie ein Utility Film gestaltet sein soll, damit seine Inhalte effektiv gelernt, wahrgenommen und in die Praxis umgesetzt werden können.

Erstellt am: 25.08.2007

Drehverhältnis

Das Drehverhältnis beschreibt das Verhältnis von gedrehten Rohmaterial zu verwertbaren Videomaterial.

Ein Drehverhältnis von 1:2 drückt aus, dass von zwei Aufnahmen tatsächlich nur eine hinterher verwertet wird.

Erstellt am: 24.07.2007

Effektive Bilder

Ein Bild (bzw. ein Utility Film) ist dann effektiv, wenn es intuitiv erfassbar ist. Bei der Gestaltung eines effektiven Bildes wurden die visuellen Fähigkeiten des Betrachters berücksichtigt, die charakteristischen Eigenschaften des Ausgabegerätes, der Anwendungskontext und die Zielsetzung.

Erstellt am: 25.08.2007

Effizienz

Die Effizienz ist eine Bewertungskategorie für Utility Filme und Riva-Autoren. Sie drückt aus, in welcher Produktionszeit Utility Filme erstellt werden. Eine maximale Effizienz ist gegeben, wenn ein UF innerhalb weniger Stunden produziert und weltweit zur Verfügung gestellt werden kann.

Stufen der Effizienz, bezogen auf die Produktionszeit:

  • kann beliebig aufgeteilt werden
  • umfasst mehrere Monate
  • umfasst mehrere Wochen
  • umfasst eine Woche
  • umfasst einen Tag
  • innerhalb weniger Stunden

Erstellt am: 08.09.2007

Einstellung

Die Einstellung (engl. Take) bezeichnet den Teil des Videos, der ohne Unterbrechung mit der Videokamera aufgenommen wird. In Riva werden die Einstellungen als Clips dargestellt.

Erstellt am: 24.07.2007

Flexibilität

Eine Bewertungskategorie für Riva-Autoren und Utility Filme ist die Flexibilität. Je mehr Zielgruppen, Branchen, Endgeräte, Dokumentationsformen und UF Arten Riva-Autoren bedienen können, desto flexibler sind sie.
Weitere Bewertungskriterien:

  • Sicherheit
  • Effizienz
  • Bildqualität
  • Didaktische Effektivität

Erstellt am: 24.07.2007

Gebrauchsfilm (engl. Utility Film)

Gebrauchsfilm ist der Oberbegriff von Instruktionsfilmen und Simulationen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Film ist der Nutzer kein Betrachter, sondern ein Agierender. Durch Interaktionen im Film bestimmt der Nutzer den Handlungsverlauf und die zeitliche Abarbeitung - er "gebraucht" quasi den Film.
Der Gebrauchsfilm ist eine Unterkategorie des Wirtschaftsfilms.
Beispiele für mögliche Einsatzfelder finden Sie hier.

Erstellt am: 24.07.2007

Guter Instruktionsfilm (engl. Utility Film)

Ein Guter Utility Film:

  • leitet User wie mit einem Navigationssystem
  • verbindet Lernen und Arbeiten
  • läuft auf den meisten Endgeräten
  • hat einen minimalen Textanteil
  • schützt vor Schaden an Mensch und Maschine
  • ist weltweit akzeptiert
  • ist innerhalb weniger Stunden Bearbeitungszeit weltweit verfügbar

Eine ausführlichere Darstellung der Eigenschaften gibt es als PDF hier.

Erstellt am: 17.01.2008

Hypervideo

Ein Hypervideo ist ein Videostream, der mit Hyperlinks versehen ist, die zu Texten, Bildern oder Videos führen.
In einem Hypervideo können Verzweigungen eingebaut werden und ermöglichen so ein nonlineares Navigieren.

Erstellt am: 25.08.2007

Instruktionsfilme

Unter Instruktionsfilme werden Filme verstanden, die zum Handeln auffordern und anleiten. Es wird häufig auch vom Gebrauchsfilm gesprochen. Typische Beispiele sind jede Art von Anleitungsfilmen zu Reparaturen, Montagen, Bedienfunktionen etc.
Zur Produktion von Instruktionsfilmen können verschiedene Medien eingesetzt werden: Videoaufzeichnung, 3D-/2D Animation, Zeichentrick und Screenvideo. Ein Medienmix ist ebenfalls möglich.
Alle Instruktionsfilme können auf ihre Verständlichkeit, Effektivität und Sicherheit vom TÜV SÜD zertifiziert werden.

Erstellt am: 24.07.2007

Learning by Watching
(dt. Lernen durch Zuschauen) Eine Lernmethode, bei der die Lernenden einer Handlung zuschauen und sie danach selber in die Praxis umsetzen.

Erstellt am: 08.09.2007

Pilotproduktion

Wenn Sie visuellen Wissenstranfer auf Basis von Riva VX Enterprise kennenlernen wollen, produzieren wir erste Module in Ihrem Unternehmen.
Lesen Sie hier mehr zur Pilotproduktion

Erstellt am: 08.09.2007

point and shot
Eine Aufnahme-Methode, bei der nach schneller Einstellung der Kamera sofort aufgenommen wird.

Erstellt am: 08.09.2007

Produktionsverhältnis

Ist das Verhältnis von Arbeitswert (AW) zur Produktionszeit von Riva-Modulen. Bei der Riva-Produktion geht man von einem Verhältnis von 1:5 aus.

Das bedeutet: Wenn der Nutzer für einen Vorgang, z. B. eine Reparatur, eine Stunde Abarbeitungszeit benötigt (60 Min. Arbeitswert), so kann eine Rivaanleitung zu diesem Vorgang innerhalb von maximal 5 Stunden produziert werden.
Fazit:
Die Darstellung eines einstündigen Vorganges wird innerhalb von fünf Stunden in Riva produzieren.

Erstellt am: 17.01.2008

Riva
Riva - Rich Video Authoring
Riva ist die professionelle Autorenumgebung für interaktives Video (Hypervideo).
Mit Riva lassen sich Videoclips mit Text, Grafik, Audio, Buttons, HotSpots und Events ergänzen, diese zu den Inhalten/Objekten im Video synchronisieren und ohne Programmierung über einen Standard-Webserver oder per CD/DVD verfügbar machen.

Erstellt am: 05.11.2007

Riva Workflow

Ein von Rothenberger & Partner entwickeltes Verfahren das technische Anleitungen innerhalb weniger Stunden weltweit verfügbar macht.
Lesen Sie mehr zum Thema Workflow

Erstellt am: 05.11.2007

Riva- Modul

Beinhaltet das gesamte Wissen einer in sich abgeschlossenen Tätigkeit. Das gesamte Handlungs-Wissen zu einem Produkt besteht in der Regel aus mehreren Modulen.

Erstellt am: 24.07.2007

Screenvideo

Screenvideos sind Aufzeichnungen aller Aktionen, die auf einem Computermonitor ablaufen können. Im Gegensatz zu Screenshots handelt es sich hierbei um animierte Filmsequenzen. Diese können zu komplexen Simulationen, Anleitungen und Tests weiter bearbeitet werden.

Erstellt am: 05.11.2007

Sicherheit

Eine Bewertungskategorie von Utility Filmen ist die Sicherheit. Sie wird in 6 Kategorien gemessen:

  1. Kein Risiko
  2. Eigenes Risiko
  3. Normale Sicherheit
  4. Besondere Sicherheit
  5. Erhöhte Sicherheit
  6. Höchste Sicherheit

Um dem Stand der "höchsten Sicherheit" zu entsprechen, ist eine TÜV-Prüfung (Zertifizierung) notwendig.
Mehr zum Thema Sicherheit

Erstellt am: 25.08.2007

UF

UF ist die Abkürzung für Utility Film.

Erstellt am: 05.11.2007

Utility Film

Unter Utility Filmen werden Filme verstanden, die zum Handeln auffordern und anleiten. Typische Beispiele sind jede Art von Anleitungsfilmen zu Reparaturen, Montagen, Bedienfunktionen etc. Daher wird im deutschen Sprachraum auch der Begriff Instruktionsfilm verwendet. Aber auch filmbasierte Simulationen gehören zu den Anwendungsbereichen des Utility Films.

Zur Produktion von Utility Filmen können verschiedene Medien eingesetzt werden: Videoaufzeichnung, 3D-/2D Animation, Zeichentrick und Screenvideo. Ein Medienmix ist ebenfalls möglich.
Utility Filme und Instruktionsfilme können auf ihre Verständlichkeit, Effektivität und Sicherheit vom TÜV SÜD zertifiziert werden.

Erfahren Sie hier grundlegende Informationen zu Utility Film.

Erstellt am: 08.09.2007

Utility Film Production Guide

Der UF Production Guide ist ein Auszug des Utility Film Standards. In ihm finden sich Richtlinien und Empfehlungen, die zur Beurteilung von sicheren, effektiven und verständlichen Utility Filmen dienen.

Erstellt am: 24.07.2007

Utility Film Standard

Dokument in Form einer Checkliste zur Planung, Produktion und Nachbearbeitung von Utility Filmen (UF). Der UF Standard beinhaltet Richtlinien zur:

  • Platzierung von zusätzlichen Bildelementen (Piktogramme)
  • Positionierung und Gestaltung von Sicherheitshinweisen
  • Bildgestaltung
  • Navigation
  • Ergonomie
  • Form- und Farbgestaltung von inhaltlichen Elementen

Anhand den UF Standards soll die Verständlichkeit, Effektivität und Sicherheit in Utility Filmen erhöht werden.

Erstellt am: 05.11.2007

Utility Film Stylesheets

Stylesheets sind Untergruppen des Utility Film Standards. Es handelt sich dabei um Vorgaben für die formale und inhaltliche Aufbereitung von Utility Filmen verschiedener Ausgabemedien. So gibt es unterschiedliche Stylesheets für beispielsweise PDA oder anderen Anwendungen mit kleiner Bildfläche.

Erstellt am: 25.08.2007

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Presseinformation der
deutschen MTM:

"Zeitlauf GmbH testet
Utility-Film"

"Die Kamera führt der
Industrial Engineer
– das Drehbuch liefert
MTM"

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