Glossar
kurz: AW
Arbeitswerte beschreiben die benötigte Abarbeitungszeit einer Tätigkeit in Minuten. Also die Zeit die ein durchschnittlich geübter Mitarbeiter benötigt, um das Arbeitsergebnis zu erreichen.
Beispiel:
Wenn ein Mechaniker eine Stunde benötigt, um eine Reparatur durchzuführen, so beträgt der Arbeitswert dieser Tätigkeit 60 Minuten.
Je nach Anwendungszweck, gliedert sich die Bildqualität bei Utility Filmen generell in sechs Stufen:
Die Bildqualität bei Utility Filmen umfasst ein Spektrum von Handy-Filmaufnahmen bis hin zum imagefördernden Industriefilm.
Folgende Kategorien der Effektivität gibt es bei Utility Filmen:
Das Didaktische UF (Utility Film) -Design umfasst die grundlegensten Faktoren eines Lehr- und Lernprozesses von der Planung bis zur Usability. Dazu gehört die Berücksichtigung der Lernumgebung, der Lernende und die Wirksamkeit des Gelernten.
Das Didaktische UF Design gibt vor, wie ein Utility Film gestaltet sein soll, damit seine Inhalte effektiv gelernt, wahrgenommen und in die Praxis umgesetzt werden können.
Das Drehverhältnis beschreibt das Verhältnis von gedrehten Rohmaterial zu verwertbaren Videomaterial.
Ein Drehverhältnis von 1:2 drückt aus, dass von zwei Aufnahmen tatsächlich nur eine hinterher verwertet wird.
Ein Bild (bzw. ein Utility Film) ist dann effektiv, wenn es intuitiv erfassbar ist. Bei der Gestaltung eines effektiven Bildes wurden die visuellen Fähigkeiten des Betrachters berücksichtigt, die charakteristischen Eigenschaften des Ausgabegerätes, der Anwendungskontext und die Zielsetzung.
Die Effizienz ist eine Bewertungskategorie für Utility Filme und Riva-Autoren. Sie drückt aus, in welcher Produktionszeit Utility Filme erstellt werden. Eine maximale Effizienz ist gegeben, wenn ein UF innerhalb weniger Stunden produziert und weltweit zur Verfügung gestellt werden kann.
Stufen der Effizienz, bezogen auf die Produktionszeit:
Die Einstellung (engl. Take) bezeichnet den Teil des Videos, der ohne Unterbrechung mit der Videokamera aufgenommen wird. In Riva werden die Einstellungen als Clips dargestellt.
Eine Bewertungskategorie für Riva-Autoren und Utility Filme ist die Flexibilität. Je mehr Zielgruppen, Branchen, Endgeräte, Dokumentationsformen und UF Arten Riva-Autoren bedienen können, desto flexibler sind sie.
Weitere Bewertungskriterien:
Gebrauchsfilm ist der Oberbegriff von Instruktionsfilmen und Simulationen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Film ist der Nutzer kein Betrachter, sondern ein Agierender. Durch Interaktionen im Film bestimmt der Nutzer den Handlungsverlauf und die zeitliche Abarbeitung - er "gebraucht" quasi den Film.
Der Gebrauchsfilm ist eine Unterkategorie des Wirtschaftsfilms.
Beispiele für mögliche Einsatzfelder finden Sie hier.
Ein Guter Utility Film:
Eine ausführlichere Darstellung der Eigenschaften gibt es als PDF hier.
Ein Hypervideo ist ein Videostream, der mit Hyperlinks versehen ist, die zu Texten, Bildern oder Videos führen.
In einem Hypervideo können Verzweigungen eingebaut werden und ermöglichen so ein nonlineares Navigieren.
Unter Instruktionsfilme werden Filme verstanden, die zum Handeln auffordern und anleiten. Es wird häufig auch vom Gebrauchsfilm gesprochen. Typische Beispiele sind jede Art von Anleitungsfilmen zu Reparaturen, Montagen, Bedienfunktionen etc.
Zur Produktion von Instruktionsfilmen können verschiedene Medien eingesetzt werden: Videoaufzeichnung, 3D-/2D Animation, Zeichentrick und Screenvideo. Ein Medienmix ist ebenfalls möglich.
Alle Instruktionsfilme können auf ihre Verständlichkeit, Effektivität und Sicherheit vom TÜV SÜD zertifiziert werden.
Wenn Sie visuellen Wissenstranfer auf Basis von Riva VX Enterprise kennenlernen wollen, produzieren wir erste Module in Ihrem Unternehmen.
Lesen Sie hier mehr zur Pilotproduktion
Ist das Verhältnis von Arbeitswert (AW) zur Produktionszeit von Riva-Modulen. Bei der Riva-Produktion geht man von einem Verhältnis von 1:5 aus.
Das bedeutet: Wenn der Nutzer für einen Vorgang, z. B. eine Reparatur, eine Stunde Abarbeitungszeit benötigt (60 Min. Arbeitswert), so kann eine Rivaanleitung zu diesem Vorgang innerhalb von maximal 5 Stunden produziert werden.
Fazit:
Die Darstellung eines einstündigen Vorganges wird innerhalb von fünf Stunden in Riva produzieren.
Ein von Rothenberger & Partner entwickeltes Verfahren das technische Anleitungen innerhalb weniger Stunden weltweit verfügbar macht.
Lesen Sie mehr zum Thema Workflow
Beinhaltet das gesamte Wissen einer in sich abgeschlossenen Tätigkeit. Das gesamte Handlungs-Wissen zu einem Produkt besteht in der Regel aus mehreren Modulen.
Screenvideos sind Aufzeichnungen aller Aktionen, die auf einem Computermonitor ablaufen können. Im Gegensatz zu Screenshots handelt es sich hierbei um animierte Filmsequenzen. Diese können zu komplexen Simulationen, Anleitungen und Tests weiter bearbeitet werden.
Eine Bewertungskategorie von Utility Filmen ist die Sicherheit. Sie wird in 6 Kategorien gemessen:
Um dem Stand der "höchsten Sicherheit" zu entsprechen, ist eine TÜV-Prüfung (Zertifizierung) notwendig.
Mehr zum Thema Sicherheit
UF ist die Abkürzung für Utility Film.
Unter Utility Filmen werden Filme verstanden, die zum Handeln auffordern und anleiten. Typische Beispiele sind jede Art von Anleitungsfilmen zu Reparaturen, Montagen, Bedienfunktionen etc. Daher wird im deutschen Sprachraum auch der Begriff Instruktionsfilm verwendet. Aber auch filmbasierte Simulationen gehören zu den Anwendungsbereichen des Utility Films.
Zur Produktion von Utility Filmen können verschiedene Medien eingesetzt werden: Videoaufzeichnung, 3D-/2D Animation, Zeichentrick und Screenvideo. Ein Medienmix ist ebenfalls möglich.
Utility Filme und Instruktionsfilme können auf ihre Verständlichkeit, Effektivität und Sicherheit vom TÜV SÜD zertifiziert werden.
Erfahren Sie hier grundlegende Informationen zu Utility Film.
Der UF Production Guide ist ein Auszug des Utility Film Standards. In ihm finden sich Richtlinien und Empfehlungen, die zur Beurteilung von sicheren, effektiven und verständlichen Utility Filmen dienen.
Dokument in Form einer Checkliste zur Planung, Produktion und Nachbearbeitung von Utility Filmen (UF). Der UF Standard beinhaltet Richtlinien zur:
Anhand den UF Standards soll die Verständlichkeit, Effektivität und Sicherheit in Utility Filmen erhöht werden.
Stylesheets sind Untergruppen des Utility Film Standards. Es handelt sich dabei um Vorgaben für die formale und inhaltliche Aufbereitung von Utility Filmen verschiedener Ausgabemedien. So gibt es unterschiedliche Stylesheets für beispielsweise PDA oder anderen Anwendungen mit kleiner Bildfläche.
"Zeitlauf testet Utility
Film Format"
Sehen Sie den MTM Video
Beitrag hierzu. ...zu MTMtv*
| Dienstag 05. Oktober Usability Test für Utility Filme |
| Dienstag 12. Oktober Recht, Norm und Sicherheit |
| Mittwoch 20. Oktober Faktor: Endgerät |
| Dienstag 26. Oktober Softwareschulungen produzieren |
| Montag 08. November Piktogrammsysteme |
Staatlich gefördert:
Weiterbildung zum
Utility Film Spezialisten
Die Agentur für Arbeit
fördert die Qualifzierung
der Mitarbeiter während
konjunktureller Kurz-
arbeit.
Nächster Start:
14.09.2010
weitere Informationen
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Presseinformation der
deutschen MTM:
"Zeitlauf GmbH testet
Utility-Film"
"Die Kamera führt der
Industrial Engineer
– das Drehbuch liefert
MTM"
